MES-Softwareauswahl

Die passende Lösung fundiert auswählen

Nicht die beste Präsentation soll entscheiden, sondern die Lösung, die Ihre Anforderungen fachlich, technisch und wirtschaftlich am besten erfüllt.

Strukturierter Vergleich von MES-Anbietern

Der richtige Start

Gute Softwareauswahl beginnt vor der ersten Demo

Viele Auswahlprozesse starten mit Anbieterpräsentationen. Jeder Anbieter zeigt dann die Funktionen, die seine Lösung besonders gut aussehen lassen.

Die bessere Reihenfolge: Anforderungen definieren → Anbieter strukturiert anfragen → Antworten bewerten → Demos anhand gleicher Use Cases durchführen → Entscheidung treffen.

Bewertungsmaßstab

Nicht die Präsentation bewerten – sondern die Anforderungserfüllung

  • Werden die relevanten Prozesse wirklich unterstützt?
  • Welche Funktionen sind Standard?
  • Wo ist Customizing notwendig?
  • Welche Abhängigkeiten entstehen?
  • Welche Kosten verursacht die Lösung langfristig?

Anbieter werden danach bewertet, wie gut ihre Lösung zu Ihrem Projekt passt.

Auswahlprozess

Schritt für Schritt zur Anbieterentscheidung

01

Geeignete MES-Anbieter identifizieren

Qualifizierte Longlist nach Branche, Unternehmensgröße, Funktionsschwerpunkt, Technologie, Hostingmodell und Projektumfang.

02

Ausschreibung durchführen

Alle Anbieter erhalten dasselbe Lastenheft, dieselben Informationen, dieselbe Antwortstruktur und dieselbe Kostenabfrage.

MES-Ausschreibung ansehen
03

Anbieterantworten bewerten

Erfüllungsgrad, Customizing, technische Risiken, Projektansatz, Kosten und offene Punkte werden strukturiert ausgewertet.

04

Shortlist bilden

Nur Anbieter, die fachlich, technisch und wirtschaftlich überzeugen, gehen in die vertiefte Bewertung.

Vergleichbare Demos

Einheitliche Use Cases statt freier Produktpräsentationen

Alle Shortlist-Anbieter zeigen dieselben betrieblichen Situationen.

Produktionsauftrag einplanen
Maschine rückmelden
Störung erfassen
Qualitätsprüfung durchführen
Material nachverfolgen
Kennzahl auswerten

Bewertung

Demos strukturiert bewerten

Bewertungskriterien werden vor dem Termin festgelegt – nicht erst danach aus dem Gedächtnis.

  • Prozessunterstützung
  • Bedienbarkeit
  • funktionale Erfüllung
  • Transparenz
  • Flexibilität
  • notwendige Anpassungen
  • offene Risiken

Absicherung

Bestbieterworkshop statt weiterer Produktshow

Nach Demos und Bewertung werden kritische Anforderungen, Schnittstellen, Customizing, Projektorganisation, Verantwortlichkeiten, Einführungsplan und offene Kostenpositionen geklärt.

Ziel ist, vor der Bestellung die letzten Unsicherheiten auszuräumen.

Finales Angebot

Erst danach das bestellfähige Angebot

Das finale Angebot sollte vereinbarten Leistungsumfang, Software und Module, Dienstleistungen, Schnittstellen, Customizing, Projektplanung, Schulungen, laufende Kosten und offene Annahmen vollständig abbilden.

Ich prüfe, ob die wesentlichen Ergebnisse aus Auswahl und Verhandlung tatsächlich enthalten sind.

Ergebnis

Was Sie am Ende wissen

Welche Anbieter Ihre Anforderungen erfüllen
Wo funktionale Unterschiede bestehen
Welche Anpassungen notwendig sind
Welche Risiken erkennbar sind
Wie sich Anbieter wirtschaftlich unterscheiden
Welches Angebot tatsächlich bestellt werden kann

Zeitgewinn

Warum der strukturierte Auswahlprozess Aufwand spart

  • weniger Demos mit ungeeigneten Anbietern
  • weniger wiederholte Erklärungen Ihrer Anforderungen
  • weniger nachträgliche Kostenklärungen
  • weniger nicht vergleichbare Angebote
  • klarere Entscheidungen

Struktur vor der Auswahl reduziert Aufwand während der Auswahl.

Bereits gestartet?

Sie haben bereits Anbieter angesprochen?

Dann muss der Auswahlprozess nicht von vorne beginnen. Ich prüfe, welche Anbieter im Prozess sind, ob Anforderungen und Angebote vergleichbar sind, welche Informationen fehlen und welche Risiken vor der Entscheidung bestehen.

MES-Projektstatus klären

Häufige Fragen

Fragen zur MES-Softwareauswahl

Wie viele MES-Anbieter sollten in die Auswahl einbezogen werden?

So viele wie notwendig, aber so wenige wie möglich. Zunächst sollte eine qualifizierte Longlist entstehen. Für intensive Demos ist eine kompakte Shortlist sinnvoll.

Warum sollten Anbieter nicht frei präsentieren dürfen?

Freie Präsentationen zeigen meist unterschiedliche Funktionen und Schwerpunkte. Einheitliche Use Cases schaffen eine vergleichbare Grundlage.

Muss vor der Softwareauswahl ein Lastenheft vorhanden sein?

Für einen belastbaren Vergleich: ja. Ohne klar definierte Anforderungen ist kaum objektiv bewertbar, welcher Anbieter wirklich passt.

Was ist wichtiger – Funktionsumfang oder Preis?

Beides muss gemeinsam betrachtet werden. Eine günstige Lösung hilft nicht, wenn zentrale Anforderungen nur durch aufwendige Anpassungen erfüllt werden können.

Unterstützen Sie auch bei der Angebotsprüfung?

Ja. Das finale Angebot kann darauf geprüft werden, ob Leistungsumfang, Kosten und Vereinbarungen aus dem Auswahlprozess korrekt enthalten sind.

Kann die Auswahl übernommen werden, wenn bereits eine Shortlist existiert?

Ja. Der vorhandene Stand wird geprüft und der Prozess ab dem sinnvollsten Punkt fortgesetzt.

Fachwissen

Neutrale Vertiefung zur MES-Softwareauswahl

Fundierte Entscheidung

Eine gute MES-Entscheidung muss nachvollziehbar sein

Am Ende sollte nicht die beste Präsentation gewinnen, sondern der Anbieter, der Ihre Anforderungen am besten erfüllt.